Nahwärmenetze

Durch den Zusammenschluss mehrerer zu beheizender Häuser, zu einem kleinen Nahwärmenetz, kann die Wirtschaftlichkeit einer Hackschnitzelheizung deutlich erhöht werden.
Ein Nahwärmenetz, in sehr kleinen Einheiten auch Mikronetz genannt, bringt sowohl dem Betreiber, als auch dem Kunden langfristig Vorteile.

Heizen mit Biomasse ist eine saubere und nachhaltige Alternative zu Öl und Gas. Besonders effizient ist die Betreibung von mittleren Biomasseanlagen im Leistungsbereich von 50 bis 1000 kW für Siedlungen, Wohnungsanlagen, Reihenhäuser oder öffentlicher Gebäude.
Neben dem Komfortgewinn, bieten solche Anlagen auch den Vorteil, dass die Energieausbeute wesentlich höher ist, als bei einer Vielzahl  individueller Heizanlagen.

Die Versorgung mit Heizmaterial wird in kurzen Zeitabständen vorgenommen und dadurch wird der erforderliche Platz für die Hackgutlagerung auf einen Bruchteil der üblichen Größenordnung reduziert. Gleichzeitig mit der Brennstoffversorgung werden die Entsorgung der Asche und die Wartung der Anlage durchgeführt.

Die tatsächlich abgenommene Wärme je Wohnungseinheit wird in bewährter Weise mit einem Wärmemengenzähler gemessen und abgerechnet.

 

Den Begriff „erforderlicher Netzausbau“ kann man sehr unterschiedlich interpretieren.

Die einen meinen damit neue Stromtrassen für die Energiekonzerne quer durch ganz Deutschland. 

Wir meinen damit kleinräumige Wärmenetze für die Häuser der Menschen im Ort.

Comments are closed.