Politische Aspekte

Ökologische Situation – der Klimawandel hat begonnen

Fakten beweisen, dass durch die Verbrennung fossiler Energieträger ein künstlicher Treibhauseffekt entsteht, der zu einer weiteransteigenden globalen Erwärmung führt. Der Klimawandel hat also bereits begonnen und seine abschätzbaren Auswirkungen werden für viele Existenz bedrohend. Im 20. Jahrhundert gab es den größten Temperaturanstieg seit 1.000 Jahren. Erhöhung der globalen Oberflächentemperatur um 0,6 °C, die bis zum Jahr 2100 um mindestens 1,5°C weiter ansteigen wird. Weiterer Anstieg der Meeresspiegel um mindestens 10 cm bis 2100. Naturkatastrophen und Wetterextrema werden weiter zunehmen. Hauptbetroffene: die Landwirtschaft und Siedlungsgebiete auf Meeresniveau. Das Abschmelzen der Gletscher gefährdet die Trinkwasserspeicher und das Ansteigen der Schneegrenze verteuert den Wintertourismus.

Fossiler Energieträger werden teurer und knapper

Die Reichweite der fossilen Energievorräte ist absehbar und wird längstens mittelfristig zu empfindlichen Preiserhöhungen führen. Mehr als 50 % der leicht gewinnbaren Erdölreserven der Welt sind bereits verbraucht. 78 % der Erdölvorräte liegen in den Ländern der OPEC und bedeuten deren steigenden politischen Einfluss. Der ungleiche Ressourcenverbrauch zwischen Reichen und Armen ist eine latente Konfliktquelle (Öl als Waffe)

Atomenergie ist keine Alternative

Rohstoff Uran ist begrenzt und gesundheitsgefährdend. Betriebsrisiko und Schadensfolgen eines Atomkraftwerks sind kaum abzuschätzen, daher nicht risikogerecht versicherbar. Endlagerung des Atommülls ist ungelöst und belastet viele Generationen.

Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energieträgern

Sonnenenergie steht als dauerhaft umweltverträgliche Form unbegrenzt und krisensicher zur Verfügung. Mit erneuerbaren Energieträgern kann Deutschland eine nachhaltige Zukunftsindustrie entwickeln, die durch neue Arbeitsplätze und Investitionen den ländlichen Raum stärken würde. Bei einem größeren Anteil erneuerbarer Energiequellen wäre Deutschland von Krisen und Verknappungen am internationalen Energiemarkt weniger betroffen. Im Weißbuch der Europäischen Union ist als Ziel die Verdoppelung der erneuerbaren Energien in den nächsten 10 Jahren enthalten. 80 % dieses Ausbaupotenziales soll auf Biomasse entfallen. Ein weiteres Ziel der EU Politik ist die Umwidmung eines großen Teiles der Agrarflächen von der Nahrungsmittelproduktion zur Bioenergieerzeugung.

Europas völkerrechtliche Verpflichtungen

Die Europäische Union wird ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen zur Senkung der C02 Emissionen (neben der nationalen Klimastrategie) durch “steuernde Maßnahmen” zu erfüllen trachten. Die Handelsbilanzdefizite der Mitgliedsstaaten werden maßgeblich durch den Import fossiler Energieträger geprägt. Durch Klimastrategie, ökologisch orientierte Steuerumschichtung und Reduktion des Handelsbilanzdefizites werden die Erneuerbaren weitere Wettbewerbsvorteile erlangen.

Moderne Holzheizungen Ökonomische und ökologische Argumente

Mit 47% Waldfläche und dem zusätzlich nutzbaren Biomassepotenzial ist Europas Energiebedarf versorgungssicher abzudecken. Der Brennstoff Holz hat seit Jahrzehnten eine stabile und daher kalkulierbare Preisentwicklung. Moderne Biomasseheizungen sind umweltfreundlich, komfortabel und wirtschaftlich. Das Bioenergieausbauprogramm schafft mehr heimische Arbeitsplätze und erhöht die regionale Wertschöpfung. Die nationale Klimastrategie verbessert die Wachstums und Exportchancen der deutschen Bioenergiewirtschaft und erleichtert dem Installateur die Optimierung seines Leistungsangebotes mit zukunftsträchtigen Technologien. Durch die Forcierung der Bioenergie kann eine Verminderung der fossilen C02 Emissionen von 4,7 Mio Tonnen pro Jahr erreicht werden.

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